iPhone Akkulaufzeit erhöhen
Dienstag, 27. Januar 2009
Ein viel monierter Nachteil am iPhone ist die geringe Akkulaufzeit.
Hatten alte Handys Batterielaufzeiten von über einer Woche macht das iPhone schon nach wenigen Tagen schlapp.
Ich muss zugeben, dass mein Windows-Mobile-Smartphone da mit drei Tagen auch nicht viel besser ist und man muss dem iPhone zugutehalten, dass die vielen Features des iPhones (E-Mail-Push, WLAN, EDGE, 3G, GPRS, GPS, etc…) eben auch Saft brauchen und bei ständiger Benutzung den Akku leersaugen.
Das iPhone kann eben auch nicht zaubern
Wenn man folgende Einstellungen vornimmt, kann man die Ladezyklen vom iPhone aber erheblich verlängern:
- 3G abschalten
- ergibt meiner Meinung nach keinen Sinn, ein iPhone 3G zu haben und 3G zu deaktivieren. Außerdem beschleunigt es den Datentransfer. Daher kann 3G ruhig eingeschaltet bleiben.
- Wi-Fi abschalten
- WLAN deaktivieren, außer man braucht es akut, z.B. an Orten, an denen keine Mobilfunkverbindung besteht, aber WLAN vorhanden ist.
- Push deaktivieren
- wer Apples MobileMe nicht gebucht hat, zieht eh keinen Nutzen aus dieser Funktion. Sie kann daher ruhigen Gewissens deaktiviert werden.
- Datenabgleich auf manuell stellen oder möglichst selten
- alle 30 Minuten reichen eigentlich aus, da bei Aufruf des E-Mail-Kontos automatisch aktualisiert wird.
- Datenabgleich nur für die wichtigsten E-Mail-Accounts aktivieren
- wer viele E-Mail-Accounts hat, aber meist nur ein paar davon regelmäßig nutzt, sollte in den erweiterten Einstellungen das Datenabgleichs die anderen Accounts auf manuell stellen. Sie werden dann erst bei Aufruf des Kontos aktualisiert. Das reduziert die Zeit, die das iPhone Daten saugt und spart somit Energie.
- Displayhelligkeit reduzieren
- bei aktivierter automatischer Helligkeitsregelung kann man die Helligkeit getrost auf etwa 20% herunterregeln. Wenn es draußen sehr hell ist, regelt die Automatik dann trotzdem noch entsprechend hoch.
- Bluetooth abschalten
- wer kein Bluetooth-Zubehör im Einsatz hat, sollte diese Schnittstelle deaktivieren.

Die Ortungsdienste haben keinen Einfluss auf die Akkulaufzeit, sie ziehen nur bei aktiver Nutzung Energie, d.h. wenn das Kartenprogramm oder andere GPS-bezogene Dienste genutzt werden.
Wenn man die oben angeführten Einstellungen beherzigt, lässt sich die geringe Akkulaufzeit mehr als verdoppeln. Dabei ist das iPhone rund um die Uhr eingeschaltet und im Stand-By.
Das reicht Dir noch nicht?
Wem die beschriebenen Maßnahmen noch nicht ausreichen, oder wer mehrere Tage unterwegs ist ohne an eine Steckdose zu kommen (Urlaub, Camping, Festival, Geiselnahme, etc.), der kann den Akku seines iPhones auch unterwegs ganz bequem mit einem Akkupack aufladen.
Mit dem Akkupack lässt sich das gebeutelte iPhone dreimal vollständig aufladen. Das funktioniert auch im laufenden Betrieb!
Das Batteriepack selbst wird entweder über die Steckdose oder über einen einfachen USB-Anschluss aufgeladen und ist kurz danach wieder einsatzbereit.

paar echt gute tips dabei, danke
super tipps danke
Ich bin eigentlich sehr entäuscht, das in der Handytechnik noch immer diese total veralteten Akkus Verwendung finden. Die Technik scheint was Akkus betrifft, stehen geblieben zu sein, seit 30 Jahren. Offenbar wird bei weitem nicht genug Forschung betrieben, nach neuen Technolgien - Nicht nach altenTechnologien.
mein iphone läuft nun den 4. tag und ist bei 69% akku
rein rechnerisch komme ich so auf 303 h oder gut 12 tage
das hauptproblem sind eben die ganzen (meisst unnötigerweise) aktiven schnittstellen und sensoren
dass es auch anderst geht – erlebe ich gerade !