Es ist Montag…
Montag, 7. Dezember 2009
You are always near
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Kseniya Simonova ist die Gewinnerin der 2009er Staffel der ukrainischen Version von “Das Supertalent” (Україна має талант/Ukraine’s Got Talent) und erzählt in ihrer Sandmalerei die Geschichte eines Pärchens welches durch den zweiten Weltkrieg voneinander getrennt wird. In einem Brief erfährt sie, dass ihr Mann verstorben sei und so wächst ihr gemeinsames Kind ohne Vater auf.
Kseniya choreographiert ihre Geschichte zur Musik und modelliert sie mit Sand dazu live auf eine Plexiglasscheibe, die auf eine Leinwand projiziert wird.
Privatsphäre bei Facebook
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Heute Nacht ging ein offener Brief von Mark an alle Facebooknutzer in dem er uns ein neues Modell der Privatsphäreneinstellungen vorstellt, aber lest selbst:
Ein offener Brief von Mark Zuckerberg, dem Gründer von Facebook
Facebook hat soeben 350 Millionen Nutzer erreicht und wird bald einige Änderungen vornehmen, um der wachsenden Gemeinschaft besser dienen zu können. Klicke hier, um Marks Brief zu lesen.An alle Facebook-Nutzer,
es war ein großartiges Jahr, um die Welt noch offener und vernetzter zu gestalten. Dank eurer Hilfe nutzen bereits mehr als 350 Millionen Menschen auf der ganzen Welt Facebook, um sich online über ihr Leben auszutauschen.
Um dies zu ermöglichen, haben wir euch Werkzeuge zum Teilen und Kontrollieren eurer Informationen zur Verfügung gestellt. Wir haben bereits für die erste Facebook-Version, die vor fünf Jahren veröffentlicht wurde, Werkzeuge erstellt, die euch die Kontrolle darüber geben, welche Inhalte ihr mit welchen Individuen oder Personengruppen teilt. Auch heute arbeiten wir weiterhin an der Verbesserung der Privatsphäre
Das aktuelle Privatsphäre-Modell von Facebook orientiert sich an Netzwerken – Schul-, Arbeits-, oder regionalen Gemeinschaften. Das war sinnvoll als Facebook hauptsächlich von Studenten verwendet wurde, weil sich Studenten gerne mit ihren Kommilitonen austauschen.
Allerdings wurden wir nach und nach gebeten Netzwerke für Unternehmen und Regionen einzuführen. Heute gibt es sogar Netzwerke für ganze Länder wie Indien oder China.
Aufgrund des Wachstums von Facebook haben einige dieser regionalen Netzwerke jetzt Millionen von Mitgliedern. Daher haben wir beschlossen, dass ihr eure Privatsphäre auf diesem Weg nicht mehr ausreichend kontrollieren könnt. Dies ist ein ernstzunehmendes Problem, weil fast 50 % aller Facebook-Nutzer Mitglieder regionaler Netzwerke sind. Wenn wir ein besseres System entwickeln können, haben mehr als 100 Millionen Menschen noch mehr Kontrolle über ihre Informationen.
Daher planen wir regionale Netzwerke ganz abzuschaffen und ein einfacheres Modell zur Kontrolle der Privatsphäre zu entwerfen. In diesem kannst du Inhalte dann ausschließlich für „Freunde“, „Freunde von Freunden“ oder „Alle“ sichtbar machen.
Wir werden etwas hinzufügen, worum uns viele von euch gebeten haben – die Möglichkeit zu kontrollieren, wer jeden einzelnen Inhalt, den du erstellst oder hochlädst, sehen kann. Darüber hinaus werden wir eurer Bitte nachkommen und die „Privatsphäre-Einstellungen“-Seite vereinfachen, indem wir einige Einstellungen zusammenfassen. Weitere Informationen zu unseren Plänen erhaltet ihr in diesem Blogeintrag vom Juli.
In den nächsten Wochen werden wir euch bitten eure Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen und zu aktualisieren, weil im Zuge dieser Änderungen die regionalen Netzwerke entfernt und neue Einstellungen geschaffen werden. Ihr werdet eine Nachricht erhalten, welche die Änderungen näher erläutert und euch auf eine Seite weiterleitet, auf der ihr eure Einstellungen anpassen könnt. Wenn ihr fertig seid, zeigen wir euch eine Bestätigung, damit ihr sicherstellen könnt, dass ihr die richtigen Einstellungen ausgewählt habt. Wie immer könnt ihr eure Einstellungen auch anschließend jederzeit verändern.
Wir haben uns viel Mühe gegeben, um Kontrollmechanismen einzuführen, die unserer Meinung nach besser für euch sind, aber natürlich verstehen wir, dass die Bedürfnisse unterschiedlich sind. Entsprechend eurer aktuellen Privatsphäre werden wir euch Einstellungen vorschlagen. Allerdings könnt ihr die richtigen Einstellungen am besten finden, indem ihr euch alle Wahlmöglichkeiten durchlest und die Einstellungen selber festlegt. Ich möchte euch empfehlen dies zu tun und zu bedenken, mit wem ihr Inhalte online teilt.
Vielen Dank, dass ihr uns dabei helft Facebook zu dem zu machen, was es heute ist, und die Welt offener und vernetzter zu gestalten.
Mark Zuckerberg
Man darf also gespannt sein, denn die Änderungen klingen wirklich vielversprechend und ich bin schon des Öfteren über die eingeschränkten Möglichkeiten der Privatsphäreneinstellung gestolpert.
Fairerweise muss man auch erwähnen, dass Facebook (leider) immer noch Vorreiter auf diesem Gebiet ist. Ich kenne kein anderes Netzwerk welches einem solch detaillierte Einstellungsmöglichkeiten mit an die Hand gibt. Nicht einmal im Busainessnetzwerk Xing kann ich Einstellungen in dieser Detailtiefe vornehmen.
Hoffen wir, dass das bestehende System also tatsächlich verbessert und nicht verschlimmbessert wird.
High Five im Glas
Freitag, 20. November 2009
Ich habe gerade DAS Gimmick für die nächste Cocktailparty entdeckt: die “High Five Low Five“-Cocktailrührer von Trendfinding:
Welttoilettentag
Donnerstag, 19. November 2009
Heute, am 19. November 2009, findet der neunte internationale Tag der Toilette statt. Der 2001 von der Welttoilettenorganisation und den vereinten Nationen ins Leben gerufene Tag ist all jenen gewidmet, denen es eben nicht möglich ist ihr dringendes Bedürfnis in einem weiß gekachelten Raum mit Wasserspülung zu verrichten. Meist ist noch nichtmal ein Plumpsklo vorhanden.
So witzig der Name des Tages auch sein mag, so ernst ist doch die Lage.
Aktuelle Zahlen belegen, dass mehr als 40% der Weltbevölkerung keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen haben und jedes Jahr über 1,8 Millionen Menschen aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen aufgrund der fehlenden Sanitäranlagen sterben.
Was bedeutet das?
Kein Klo zu haben bedeutet auch:
- kein Abwassersystem zu haben
- ergo: Verschmutzung des Grundwassers und der Frischwasserversorgung mit Fäkalien
- sich in die Wildnis hinter einen Busch hocken bedeutet sein Leben zu riskieren
- alle 20 Sekunden stribt ein Kind aufgrund mangelnder hygienischer Versorgung
- die Zahl der Schulabbrecher ist in Schulen ohne Toiletten höher
- die Infektionsgefahr ist fünfmal höher als mit Sanitäranlagen
Datenquelle: WTO, 2009
Was kann ich tun?
Rund um das Thema Toilette hat der Welttoilettentag eine Reihe von Veranstaltungen und Hilfsorganisationen auf den Plan gerufen. Folgendes kannst Du tun um die Welt sauberer zu machen:
- spende eine Toilette (Komplettset kostet ca. $ 5.000,-)
- spende für die Welttoilettenorganisation
- sag’ es weiter!
- mach bei einer Veranstaltung vor Ort mit, zum Beispiel bei der Demonstation der deutschen Toilettenorganisation “Klobalisierte Welt” am Brandenburger Tor
Ich konnte mir beim Schreiben des Artikels den einen oder anderen Lacher nicht verkneifen, vor allem nicht als ich von der Veranstaltung für eine “klobalisierte Welt” las, aber wir dürfen trotz des süffisanten Beigeschmacks nicht vergessen, dass es hierbei um weit mehr als eine Kloschüssel geht. Es geht um Menschenleben und die Befriedigung eines unausweichlichen menschlichen Bedürfnisses: unserer Verdauung, die uns schließlich auch am Leben erhält.
Ich erwarte von niemandem jetzt auf den großen Spendenknopf zu hauen, aber vielleicht rückt der für manche im Arbeitsalltag lästige und völlig selbstverständliche Klogang, bei dem heutzutage immernoch bis zu 10 Liter Frischwasser in die Kanalisation geschüttet werden, etwas mehr ins Bewusstsein.
Bügelschloss in 30 Sekunden geknackt
Sonntag, 1. November 2009
In meinem Ratgeber zur Fahrradsicherung stellte ich ja auch ein Modell vor, bei dem das Rad bestmöglich gesichert ist.
Voraussetzung dafür ist natürlich hochwertige Schlösser zu verwenden.
In dem folgenden niederländischen Video werden acht Schlösser bis € 30,- getestet und die Resultate sind erschreckend! Selbst ein Kettenschloss hat binnen weniger Sekunden aufgegeben:

Bildquelle: Quickrelease.tv
Bestmögliche Fahrradsicherung
Samstag, 31. Oktober 2009
Ich habe hier ja nun eine kleine Serie mit schlecht angeschlossenen Fahrrädern gestartet und auch einen Ratgeber zum korrekten Anschließen von Fahrrädern geschrieben, damit wir alle unser Rad auch nach Feierabend noch wiederfinden.
Hier nun die wohl bestmöglichste Radsicherung bei der garantiert werden kann, dass das Fahrrad nicht weg kommt:
(via)
Wie groß ist ein Atom?
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Jeder kann nachlesen, dass ein Atom 140 Picometer groß ist – aber darunter vorstellen können sich nur wenige etwas.
Die Universität von Utah schafft dem nun Abhilfe und stellt in einer “Cell and size scale” verschiedene Objekte im Kontext zueinander symbolisch dar. So erkennt man auf einen Blick, dass die weibliche Eizelle etwas größer ist als ein Pantoffeltierchen und menschliches Spermium etwa die Größe einer Blutzelle hat.
Das ganze ist mit hübschen Grafiken in Flash umgesetzt und man kann bis auf ein Kohlenstoffatom heranzoomen.
Fahrrad unsicher angeschlossen…
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Na, wem fällt auf weshalb man sein Fahrrad nicht so anschließen sollte?
Richtig:
- es ist nicht angeschlossen, lediglich abgeschlossen
- man kann das billige Kabelschloss ganz einfach durchknipsen
- das Vorderrad ist schnell geklaut und der Sattel ist auch nicht gesichert
Befolgt lieber diesen Ratgeber zur richtigen Fahrradsicherung.
Yimmys Fotowettbewerb
Montag, 26. Oktober 2009
Der fotobegeisterte Yimmy Yayo ruft in seinem Blog dazu auf ihm für das diesjährige Sydney Bike Film Festival Fotografien zuzusenden, die sich rund um das Thema Fahrrad renken:
Dear Artist, Photographer and lovers of bicycles..
I’ve been asked by the boys at BFF Sydney to help pull together a photographic show for Sydney’s Bike Film Festival. To be held on November 12th at the new ‘Lucky & Wolf’ gallery in Darlinghurst in conjunction with another art show running at the Monster Children Gallery.
So this is a call for photographic submissions. The only requirement is that it, in someway, should reference our two wheeled friend.
Zu gewinnen gibt es nichts und Geld bekommt man dafür auch nicht. Nur den ewigen Dank der Organisatoren des Festivals.
Ich finde die Idee sehr schön und bin mal in meinem Fotoarchiv auf die Suche gegangen und reiche folgende Fahrradfotos ein:
Mal sehen, was dabei rum kommt













