Rette Deine Freiheit

Mittwoch, 16. September 2009

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Inzwischen hat sicher jeder schon das Video gesehen; Schwulenpornos machen schwul, Lesbenpornos lesbisch, also machen Kinderpornos pädophil und deshalb wird das jetzt gesperrt.
Um unsere Freiheit zu schützen, damit wir das Verbrechen nicht mehr sehen. Das kommt uns allen zu Gute.

Außerdem, wen nervt denn nicht diese Flut von Kinderpornos im Internet? Man traut sich ja kaum noch den Browser zu öffnen oder E-Mails zu lösen, vor Angst gleich von KiPos geflutet zu werden. Das ist doch nicht gut für unser Wohlbefinden, besser man erfährt davon gar nichts, dann kann man viel beruhigter schlafen.

www.RetteDeineFreiheit.de

Ich bin Pirat

Samstag, 22. August 2009

Dieser Wahlwerbespot wurde von vielen Freiwilligen ehrenamtlich erstellt, und nun sucht die Piratenpartei Geldgeber, um den Spot im Fernsehen laufen zu lassen.
Mit € 5,- kann man schon dabei sein und die Spende ist schnell und unkompliziert via PayPal auf IchbinPirat.de gemacht.

Die Stück, das im Hintergrund läuft, ist von BrunoXe und heißt “Un bonito recuerdo” und steht unter einer CreativeCommons-Lizenz, Download hier: http://www.jamendo.com/de/search/all/brunoxe

Der Schäuble Plakat Remix-Wettbewerb

Montag, 10. August 2009

cdu-netzpolitik-remix
Es gibt einen neuen Wettbewerb! Markus vom Netzpolitik-Blog ruft dazu auf das CDU-Wahlplakat mit Schäuble-Motiv neu zu betexten.
Die CDU hat’s ja eigentlich schon ganz richtig gemacht, indem sie die Sicherheit vor die Freiheit stellt, aber wir können’s da sicher noch einen Tick besser!
Im zugehörigen Blogbeitrag gibt es auch schon viele schöne Ideen und jeder ist dazu eingeladen mitzumachen!

Hier mein Wettbewerbsbeitrag:

cdu-netzpolitik-remix-ueberwachung-und-zensur

Ich weiß, ist nun sehr nahe liegend geworden. Aber meine Alternativtexte waren einfach zu lang und nicht griffig genug :(

(Foto: www.bilder.cdu.de/Laurence Chaperon)

Nachtrag:
Presseecho: Artikel auf Zeit online “Wahlplakate-Satire: Gegenstimmen aus dem Netz

Digital-Rights: Surveillance Self-Defense International

Montag, 10. August 2009

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Im Blog Netzpolitik ist ein sehr lesenswerter Artikel zum Thema Digital Rights erschienen, wie ich ihn auch schon immer mal schreiben wollte. Da ich aber nie dazu gekommen bin, leite ich ihn euch einfach direkt hier weiter: Props go to Daniel Dietrich von Netzpolitik.org.

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat am 21. Juli 09 im Rahmen der Kampagne “Surveillance Self-Defense” (SSD) einen Guide veröffentlicht: A Practical Guide to Internet Technology for Political Activists in Repressive Regimes. Dieser soll Aktivisten aus aller Welt helfen, das Internet auf eine halbwegs sichere Weise zu nutzen, auch wenn sie in autoritären / totalitären Staaten leben, in denen sie mit Überwachung und Repression rechnen müssen. Der Guide ist bereits in mehrere Sprachen übersetzt und kann auch als pdf heruntergeladen werden: SSDI english version

Recent political protests in Iran, China, and elsewhere have demonstrated the enormous power of the Internet for organizing protests and reporting events to the world. But governments have also used the Internet to track, harass, and undermine. SSDI urges activists to consider the risks in using various technologies and outlines strategies that can allow protestors to continue to use the Internet safely.

“The Internet remains a powerful way to give voice to repressed people around the world,” said EFF Staff Technologist Peter Eckersley. “But with increasingly prevalent government censorship and surveillance, citizens seeking free expression must consider the risks and make careful decisions about how they use the Internet. Surveillance Self-Defense International can help them make those decisions well.”

Doch die Kampagne richtet sich nicht nur an Aktivisten, die direkt von Repression bedroht sind, sondern vielmehr an all jene die mit einfachen Mitteln diese Menschen unterstützen können: Du

“Surveillance Self-Defense International isn’t just about what to do when facing down surveillance and censorship in your own country,” said Danny O’Brien, EFF’s International Outreach Coordinator. “It’s about what ordinary Net users can do to help protect others. Whoever you are, and wherever you are, you can help keep the Net safe for free speech.”

Der Artikel “Anonymous Blogging with WordPress & Tor” von Ethan Zuckermann ist nicht wirklich neu, aber gerade in diesen Tagen wieder hoch aktuell und wichtig.

One of the great joys of working on Global Voices has been having the chance to work with people who are expressing themselves despite powerful forces working to keep them silent. I’ve worked with a number of authors who’ve wanted to write about political or personal matters online, but who felt they couldn’t write online unless they could ensure that their writing couldn’t be traced to their identity. These authors include human rights activists in dozens of nations, aid workers in repressive countries as well as whistleblowers within companies and governments.

I wrote a technical guide to anonymous blogging some months back and posted it on Global Voices, outlining several different methods for blogging anonymously. Since then, I’ve led workshops in different corners of the world and have gotten comfortable teaching a particular set of tools – Tor, WordPress and various free email accounts – which used in combination can provide a very high level of anonymity. The guide that follows below doesn’t offer you any options – it just walks you through one particular solution in detail.

Siehe auch: Tactical Technology Collective’s “Security in a Box” guide.

ePetition: Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten!

Mittwoch, 13. Mai 2009

Es gibt Dinge, die regene einen so auf, dass man einfach keinen objektiven Blogbeitrag dazu schreiben kann.
Die von Zensursula angestrebte Internetzensur ist so etwas.

Die geforderte Sperre von Kinderpornographie ist nicht wirkungsvoll, da durch einfachste Änderung des DNS-Servers im DSL-Router die Sperre umgangen wird (schauen Sie in die Anleitung Ihrer FirtzBox, dort steht wie man den DNS-Servereintrag ändert) und die wirklich interessierten somit keine Probleme haben weiterhin Kinderpornos zu konsumieren.

Kinderpornographie - Zensur ist keine Lösung

Ich möchte an dieser Stelle nochmal Christian Bahls zitieren:

Sie können natürlich vor das Bild ein Laken hängen, das Bild aber hängt dann noch immer dort.

Und paste hier nun eine kleine Sammlung von Informationen rund um die geplante Sperre von Kinderpronographieseiten, die euch recht erschöpflich informieren sollte, sodass ihr nicht zu solch sinnbefreiten Kommentaren hingerissen werdet, wie sie unser Wirtschaftsminister Guttenberg neulich abgelassen hat:

“Es macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben. Das ist nun wirklich einer der wichtigsten Vorhaben in vielerlei Hinsicht.”

(via: Cem BaÅŸman)

Nachtrag:

Kinderpornographie-Sperre tritt freiwillig in Kraft

Freitag, 17. April 2009

Die Internetprovider Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Telefonica/O2, Kabel Deutschland und Hansenet/Alice haben heute eine Vereinbarung zur Sperre von Kinderpornografieseiten unterzeichnet. Die Anbieter United Internet (1&1), Freenet und Versatel erteilen der Vereinbarung eine Absage.

Ich möchte mich an dieser Stelle nicht im Für und Wider der Internetzensur verlieren, aber unter den Quellen findet ihr weiterführende Berichte.

Christian Bahls:

Sie können natürlich vor das Bild ein Laken hängen, das Bild aber hängt dann noch immer dort.

Die Sperrseite könnte z.B. so aussehen:
Kinderpornographie-Sperre

Quellen: S. Hofschlaeger/Pixelio, Tagesschau, Tagesspiegel, Sperrseite

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung

Dienstag, 3. Juli 2007

Die Webseite www.vorratsdatenspeicherung.de dürfte ja inzwischen jedem bekannt sein, deswegen gehe ich da auch gar nicht näher drauf ein.

Ich möchte anstatt auf eine einzelne Seite zu verweisen, eine breite Front an Aktionen aufzeigen, die sich gegen die Pläne des derzeitigen Bundesinnenministers richten.

Dr. Wolfgang Schäuble macht sich bei uns Internetnutzern durch seine Vorratsdatenspeicherung, die Anti-Terror-Datei und den Bundestrojaner mehr und mehr unbeliebt und so ist es nicht verwunderlich, dass sich Widerstand regt.
In diesem Beitrag sammle ich, was wichtig ist.

Überwach!

 

Die Aktion “Überwach!” will auf die besorgniseregende Entwicklung aufmerksam machen, indem sie den Spieß umdreht und den Geruch der Überwachung den Bundes- und Landesministerien, sowie den Regierungs- und Oppositionsparteien selbst unter die Nase reibt.

Will heißen, man baut auf seiner Webseite einen kleinen Code ein. Dieser Code wird bei jedem Seitenaufruf ausgeführt und überprüft die IP des aufrufenden. Wenn die IP aus dem Adressbereich der Behörden kommt, wird eine rote Kamera angezeigt – sonst eine Grüne.
Holt Euch hier den Code.

Protestschablonen

Als Schriftart hat dataloo eine Menge rund um das Stasi 2.0-Motiv gebastelt.
Übrigens, Loo ist Englisch für Toilette ;-)

Informier Wolfgang

Diese Aktion gefällt mir besonders gut, ganz nach meinem Geschmack. Als brave Brüger sind wir große Verteidiger der inneren Sicherheit.
Um die innere Sicherheit zu sichern, vernachlässigen wir unseren eigenen Datenschutz und dienen so einem höheren Ziel.
Informier Wolfgang bietet haufenweise Musterbriefe aus allen denkbaren Lebensbereichen um den derzeitigen Bundesinnenminister über alles wichtige zu informieren.

Get Privacy

Wie Du mir, so ich Dir – sagt ein altes Sprichwort.
Und genau dieses Sprichtwort ist das Fundament dieser Aktion. Thema ist: Filmst du mich, fotografier ich Dich!

Stop RFID

RFID? Na, ihr wisst schon, diese kleinen superschlauen Chips, die bald überall kleben sollen und so den Barcode ablösen.
Barcode, na ihr wisst schon, diese gefährlichen schwarzen Striche mit Zahlen drunter, die auf allen Produkten kleben (sogar auf Autos).
Und bei FoeBud gibt es reichlich Informationen dazu, wie man die kleinen Chips bewältigen kann.