Welttoilettentag
Donnerstag, 19. November 2009
Heute, am 19. November 2009, findet der neunte internationale Tag der Toilette statt. Der 2001 von der Welttoilettenorganisation und den vereinten Nationen ins Leben gerufene Tag ist all jenen gewidmet, denen es eben nicht möglich ist ihr dringendes Bedürfnis in einem weiß gekachelten Raum mit Wasserspülung zu verrichten. Meist ist noch nichtmal ein Plumpsklo vorhanden.
So witzig der Name des Tages auch sein mag, so ernst ist doch die Lage.
Aktuelle Zahlen belegen, dass mehr als 40% der Weltbevölkerung keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen haben und jedes Jahr über 1,8 Millionen Menschen aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen aufgrund der fehlenden Sanitäranlagen sterben.
Was bedeutet das?
Kein Klo zu haben bedeutet auch:
- kein Abwassersystem zu haben
- ergo: Verschmutzung des Grundwassers und der Frischwasserversorgung mit Fäkalien
- sich in die Wildnis hinter einen Busch hocken bedeutet sein Leben zu riskieren
- alle 20 Sekunden stribt ein Kind aufgrund mangelnder hygienischer Versorgung
- die Zahl der Schulabbrecher ist in Schulen ohne Toiletten höher
- die Infektionsgefahr ist fünfmal höher als mit Sanitäranlagen
Datenquelle: WTO, 2009
Was kann ich tun?
Rund um das Thema Toilette hat der Welttoilettentag eine Reihe von Veranstaltungen und Hilfsorganisationen auf den Plan gerufen. Folgendes kannst Du tun um die Welt sauberer zu machen:
- spende eine Toilette (Komplettset kostet ca. $ 5.000,-)
- spende für die Welttoilettenorganisation
- sag’ es weiter!
- mach bei einer Veranstaltung vor Ort mit, zum Beispiel bei der Demonstation der deutschen Toilettenorganisation “Klobalisierte Welt” am Brandenburger Tor
Ich konnte mir beim Schreiben des Artikels den einen oder anderen Lacher nicht verkneifen, vor allem nicht als ich von der Veranstaltung für eine “klobalisierte Welt” las, aber wir dürfen trotz des süffisanten Beigeschmacks nicht vergessen, dass es hierbei um weit mehr als eine Kloschüssel geht. Es geht um Menschenleben und die Befriedigung eines unausweichlichen menschlichen Bedürfnisses: unserer Verdauung, die uns schließlich auch am Leben erhält.
Ich erwarte von niemandem jetzt auf den großen Spendenknopf zu hauen, aber vielleicht rückt der für manche im Arbeitsalltag lästige und völlig selbstverständliche Klogang, bei dem heutzutage immernoch bis zu 10 Liter Frischwasser in die Kanalisation geschüttet werden, etwas mehr ins Bewusstsein.
Wo die wilden Kerle wohnen
Freitag, 2. Oktober 2009
Maurice Sendak schrieb einst das Kinderbuch “Wo die wilden Kerle wohnen”, welches zuerst floppte, von den Kritikern mit Kopfschütteln zerrisen wurde und sich so schlecht verkaufte, dass das Buch schnell in den Regalen der Bibliotheken verstaubte.
Doch nach und nach kam der Erfolg und es wurde zu einem der beliebtesten Kinderbücher weltweit.
“An dem Abend, als Max seinen Wolfspelz trug und nur Unfug im Kopf hatte, schalt seine Mutter ihn: “Wilder Kerl!” “Ich fress dich auf”, sagte Max, und da musste er ohne Essen ins Bett. Genau in der Nacht wuchs ein Wald in seinem Zimmer…”
Das Buch wurde so erfolgreich, dass es 1964 mit der Caldecott Medal ausgezeichnet wurde und viele Filme sich von dem Buch inspirieren ließen, darunter auch Jim Hensons Muppet-Film “die Reise ins Labyrinth“.
Spike Jonze, selbst ein großer Fan des Buches und ungefähr im Alter von Maurice, als er das Buch schrieb, hat sich zusammen mit heute 82-jährigen Maurice hingesetzt und das Kinderbuch verfilmt.
Die meisten Szenen wurden in Australien aufgenommen und das verspricht wirklich fulminante Landschaftsaufnahmen, wie man in dem Trailer auch schon erahnen kann.
Der Film kommt unter dem englischen Orignaltitel “Where the wild things are” am 16. Oktober in die amerikanischen Kinos.
Der Schauspieler Max Records spielt dabei den kleinen Max, der König der Monster wird.
- inside all of us is…fear
- inside all of us is…hope
- inside all of us is…adventure
- inside all of us is…a wild thing
- so let the wild rumble start!
Der lange Trailer
Ein paar Hintergrundinformationen gibt die englischsprachige Webseite zum Film.
Coraline 3D
Dienstag, 25. August 2009
Der Regisseur Henry Selick, bekannt vom Tim Burton-Klassiker “Nightmare Before Christmas”, hat mit der Buchverfilmung von Neil Gaimans Fantasyroman “Coraline” (von ihm stammt auch “Der Sternwanderer“) einen wahrlich fulminanten Stopmotion-Animationsfilm in die Kinos gebracht, der auch die abgefahrensten Fantasy-Wünsche in Erfüllung gehen lässt.
Der Spiegel schrieb dazu: “ein erwachsenes Leinwandmärchen von entrückter Schönheit – und wahrhaft großes Kino” und ich kann dieses Zitat nur bestätigen. Vor allem das Wort “erwachsen”; denn obwohl der Film in Deutschland ab sechs Jahren freigegeben ist (wer hat den so freigegeben, liebes kinderschützendes Deutschland?!), ist er wesentlich gruseliger und grausamer als Harry Potter, der ja erst ab 12 Jahren freigegeben ist.
Der Film entführt einen in die zauberhaft verschnörkelten Bildgewalten von Tim Burton, die wir noch aus “Corpse Bride” kennen, und trägt dabei wahrlich dick auf. Skuril ist gar kein Ausdruck.
Der Tenor nach dem Kinobesuch:
“Bunter Psycho-Albtraum, absolut abgefahren. Sowas gab’s noch nicht. Auf keinen Fall Kinder mitnehmen.”
Stimmt. Kinder können danach garantiert nicht ruhig schlafen.
Trailer
Der Trailer ist als Einstimmung auf den Film richtig gut geeignet, weil er die Atmosphäre schon gut andeutet:
Die Story
Die elfjährige Coraline Jones zieht mit ihren Eltern, beide selbstständige Buchautoren, in ein neues Mietshaus ein. Der gesamte Film spielt sich ausschließlich in diesem Haus und ein Stück um das Haus herum ab.
Im Keller des Hauses wohnen zwei schrullige alte Schauspielerschwestern (Miss Spink & Miss Forcible) und im Dachgeschoss haust ein erfolgloser russischer Mäusedompteur (Mr. Bobinsky).
Da ihre Eltern gerade an einem Buch zu einer Gartenausstellung schreiben, haben sie nur wenig Zeit für Coraline und so ist sie gezwungen, sich selbst zu beschäftigen.
Sie erkundet das neue Haus und entdeckt eine kleine verschlossene und zutapezierte Tür, hinter der aber nur eine Ziegelmauer ist. Des Nachts folgt sie ein paar Mäusen, die hinter der Tür verschwinden. Sie öffnet die Tür und plötzlich ist die Ziegelwand verschwunden und der Blick ist frei auf einen langen psychedelisch bunten Tunnel, mit einer weiteren Tür am anderen Ende. Sie krabbelt durch den Tunnel und landet in einer Parallelwelt, die genauso aussieht, wie die Welt, die sie gerade verlassen hat. Nur das hier alles viel heller, bunter und freundlicher ist. Eine Welt, in der ihre “anderen Eltern” Zeit für sie haben, gut gelaunt sind und mit ihr spielen:
Auf den beiden Bildern sieht man im Vergleich schon sehr gut den wohl auffälligsten Unterschied der beiden Welten: die “anderen Eltern” haben Knöpfe statt Augen. Und so hat jedes Lebewesen in der Traumwelt Knöpfe anstelle von Augen. Jedem den sie dort begegnet, blickt sie in große, runde Knopfaugen.
Der erfolglose Russe aus dem Dachgeschoss ist plötzlich ein lustiger Zirkusdirektor der mit seinen Mäusen eine tolle Show abliefert und auch die Schauspielerschwestern sind nicht mehr alt und schrullig, sondern junge, schöne Varietéstars.
Doch in der Parallelwelt ist alles viel zu schön, um wahr zu sein und Coraline beginnt Verdacht zu schöpfen.
Dennoch kehrt sie Nacht für Nacht zurück in diese Traumwelt und als sie realisiert, was das Ziel ihrer Verführung ist, ist es bereits zu spät und sie muss sich ihren Weg durch die Zauberwelt bahnen um ihre echten Eltern aus den Klauen der bösen Hexe zu befreien.
Ihre einzige Chance ihr altes Leben wieder zurück zu erlangen ist, die Hexe zu einem Spiel herauszufordern bei dem ihr Einsatz Coralines eigenes Leben ist.
Der Film hat viele Spannungsbögen, die vor allem dadurch so extrem ausfallen, dass sich Szenen liebreizender Harmonie binnen Sekunden in den blanken Horror verwandeln. Aus einem gemütlichen Wohnzimmer mit loderndem Kaminfeuer, warmer Beleuchtung und lustigen, sprechenden Möbeln wird im nächsten Moment ein gaffender, schwarzer Schlund mit einer furchterregenden Spinne in ihrem Netz, die versucht Coraline gefangen zu nehmen.
All diese Szenen machen den Film durchweg spannend. Und das obwohl viele Szenen eigentlich zum Wegschmeissen ulkig sind.
Das ist der Garant dafür, dass man diesen Film auch noch beim zweiten, dritten und vierten Mal unterhaltsam findet und er sicher nicht langweilig wird!
Coraline in der 3D Version
Den Film gibt es in zwei Versionen, eine normale Filmversion und eine 3D-Version bei der man im Kino eine besondere Brille bekommt. Im Screenshot links kann man ein Stück weit erkennen, wie das moderne 3D-Kino funktioniert. Das Bild, welches hervorstechen soll überlagert sich etwas, sodass man es ohne Brille eigentlich doppelt sieht, als würde man schielen oder hätte zuviel Alkohol getrunken.
Durch die Brille jedoch, wird Dieses in einen 3D-Effekt umgewandelt und gerade bei Coraline lohnt es sich wirklich die paar extra Euros für die 3D-Version auszugeben.
Die Szenen, in den Coraline in den Tunnel krabbelt, oder herunterfällt, sind einfach fantastisch in 3D. Der Effekt ist dezent, reicht aber aus, dass man sich in den Kinositz presst oder herumfliegenden Mäusen auszuweichen versucht.

© Camillei@flickr
Making Of Coraline
Begeisterung überall
Jeder Kinogänger mit dem ich bisher über den Film sprechen konnte ist durchweg fasziniert und viele wollen ihn sich auch noch ein zweites und drittes Mal ansehen – natürlich in 3D!
Die Begeisterungsstürme toben sich dabei vor allem im Internet auf unzähligen Seiten aus, auf denen Filmfans sich wie Coraline in gelbe Regenkleidung werfen oder ihre Augen durch Knöpfe ersetzen.
Das geht als Fotomontage ganz einfach auf Coraline.com oder man gräbt etwas tiefer in den alten Familienschätzen und zauber große schwarze Knöpfe aus Omas Schublade hervor:

Und wer jetzt noch keine Lust auf den Film hat, der sollte einfach mal auf den offiziellen Filmseiten stöbern und sich verzaubern lassen: Deutsche Coraline-Webseite, englische Coraline-Webseite.
(Unbedingt beide besuchen! Sind unterschiedliche Seiten!)
Schlagermove Hamburg
Montag, 13. Juli 2009

Am vergangenen Samstag fand in Hamburg rund um den Kiez der alljährliche Schlagermove statt. Zigtausende Verrückte zogen bunt verkleidet hinter den über 35 geschmückten Partytrucks hinterher und johlten bei jedem Song laut mit.
Der Rundkurs startete am Heiligengeistfeld und ging dann runter bis zum Hafen, wieder hoch zum Kiez und zurück zu St. Pauli; endete dann nach zwei Runden auf dem Heiligengeistfeld wo sich die Trucks aufstellten und die Menge weiter mit Schlagern befeuerte.
Gut betuchte hatten auch die Möglichkeit für € 13,50 in einem Zelt die Aftermove Party zu genießen – das habe ich mir aber nicht mehr angetan.
Schlagermove 2009 auf einer größeren Karte anzeigen
Ich bin dafür aber beide Runden mitgelaufen und habe geduldig jeden Schlager ertragen, der einem um die Ohren gehauen wurde.
Es entspricht der traurigen Wahrheit, wenn ich sage, dass die Songs “Die Biene Maja”, “Heidi” und “Auf der Reeperbahn nachts um halb eins”, sowie eine Auswahl von Nena-Songs, zu den besten gehörten.
Alles andere war nur in Gesellschaft der feiernden Menge ertragbar.
Mit dem Wetter hatten wir einigermaßen Glück, wenngleich die zweite Runde von einem heftigen Regenschauer vorzeitig beendet wurde. Da flüchteten wir uns in ein nahegelegenes Lokal und haben den Kalorienverlust mit einem anständigen Steak wieder ausgeglichen.
Danach dann noch gesammelt auf’s Heiligengeistfeld und von dort aus weiter auf den Kiez, auf dem auch den ganzen Abend aus allen Kneipen nur Schlager zu hören waren – ich habe jetzt erstmal genug davon!
Die Schanze brennt
Sonntag, 5. Juli 2009
Hamburg, 4. Juli 2009, Schanzenviertel: das Straßenfest.

Das Schanzenfest ist mal wiweder eskaliert, nur mit dem Unterschied, dass es diesmal nicht ausschließlich Linksautonome, sondern vor allem aus anderen Bezirken angereiste Jugendliche waren, die randaliert haben.
Brennende Straßenbarrikaden und ausgebrannte Polizeiautos säumten den mit Glassplittern und Wasser benetzten Weg über die Schanze:
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Schade, dass die Randale jeglichen gesellschaftspolitischen Bezug verloren hat, und nur noch der Zerstörung halber randaliert wird. Traurig.
Umsonstfest in Altona
Sonntag, 5. Juli 2009
In Hamburg Altona, nicht zu verwechseln mit dem Schanzenviertel in dem heute wieder einmal das desaströse Schanzenfest stattfand, veranstaltete der Arbeitskreis lokale Ökonomie heute das Umsonstfest, bei dem die ganze Gefionstraße in eine riesengroße zu-verschenken-Kiste verwandelt wurde.
Heute war alles gratis: Klamotten, Bücher, Krams, Pflanzen, Essen & Trinken, Theatervorführungen, Musikbands und Kunstkurse.
Das Flair dort ist einzigartig und ich glaube nirgends trifft man in Hamburg so viele engagierte und ehrenamtlich aktive Helfer wie beim Umsonstfest.
Ich selbst konnte dort einige, für mich überflüssige, Dinge loswerden und habe gleichzeitig noch Dies und Das finden können, z.B. ein total witziges Gesellschaftsspiel, welches mir bis dato noch völlig unbekannt war.
Natürlich musste man nichts mitbringen, um etwas mitnehmen zu dürfen; aber solche Veranstaltungen leben eben davon, dass jeder ein wenig mithilft.
Besonders toll fand ich den Pflanzenflohmarkt, wo es kostenlos kleine und große Pflanzen für drinnen und draußen gab:

Danach haben wir uns noch eine Show der Improtheatergruppe Impromptue angesehen, die auch sonst oft im Bürgertreff Altona auftreten:

Danach haben wir uns noch was vom leckeren Couscous-Salat gegönnt und sind dann auch wieder weitergezogen.

Rundherum ein gelungener Nachmittag!
Hamburg Marathon
Sonntag, 26. April 2009
Heute findet in Hamburg der große Marathon statt. Halb Hamburg ist deshalb abgesperrt und unpassierbar.



Etwa 23.000 Läufer sind dieses Jahr angetreten die über 40 Kilometer zu bewältigen.
DKMS-Typisierung für Helene aus Hamburg
Montag, 9. Februar 2009
Am 15. November wurde in Hamburg-Winterhude ein Baby names Helene geboren.
Sie hat Leukämie und ist auf eine Knochenmarkspende angewiesen.
Am 13. Februar findet in der Bucerius Law School in der Jungiusstraße in Hamburg die Typisierung für die Datenbank des DKMS statt und ich möchte an dieser Stelle dazu aufrufen, am kommenden Freitag zwischen 14:00 und 20:00 Uhr dorthin zu kommen.
Ich selbst werde nach Feierabend dort aufschlagen.
Auf Weltretter.org habe ich auch ein entsprechendes Projekt gestartet, an dem ihr gerne mitwirken könnt.
Die Typisierung um festzustellen, ob Du als Spender geeignet bist ist völlig harmlos und mal eben in der Mittagspause erledigt, doch viele haben Angst davor in die Datenbank der möglichen Knochenmarkspender aufgenommen zu werden, haben Angst davor, dass es dazu kommt und sie wegen einer Spende angeschrieben werden.
Was ist, wenn mein Knochenmark jemandem das Leben retten könnte, ich aber Angst vor der Spende habe?
Da ich in selbst in Hamburg lebe und Helene quasi meine Nachbarin ist, tangiert mich dieser aktuelle Fall natürlich besonders und ich habe mich aus diesem Anlass genauer über die Knochenmarkspende informiert und auch mit einem Spender gesprochen.
Das Risiko bei einer Spende zu sterben oder bleibende Schäden davon zu tragen ist minimal und es ist noch nichtmal unbedingt eine Vollnarkose notwendig.
Man bekommt ein paar Tage lang Medikamente, die die Blutstammzellen dazu anregen vom Knochenmark in die Blutbahn überzuwandern und von dort werden sie mit einer Art Dialysemaschine in vier Stunden herausgefiltert.
Man investiert also ein paar Pillen und eine längere “Blutspende”.
Keine Vollnarkose, keine Markbohrungen.
Wie läuft das Ganze ab?
- Typisierung
- Bei der Typisierung lutscht ihr für ein paar Minuten auf einem Wattestäbchen rum. Anhand der Speichelprobe kann euer Stammzellentypus bestimmt werden
- Aufnahme in die Datenbank der DKMS
- Eure Daten werden in die Datenbank eingetragen und stehen somit weltweit allen Leukämiekranken zur Verfügung, d.h. ihr helft nicht nur Helene sondern Tausenden von Menschen!
- Abgleich mit Patientendaten
- Eure Daten werden mit den Daten von Helene und anderen Leukämiekranken abgeglichen
- Bei Übereinstimmung ansprache des Spenders
- Sollte euer Typus auf den eines Patienten passen, werdet ihr gesondert angeschrieben. Der Patient weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ein Spender gefunden wurde, sodass ihr immer noch abspringen könnte, wenn euch die Entnahme nicht geheur ist!
- Genauere Untersuchung des Spenders
- Wenn ihr euch zur Spende entschlißet, findet eine genaue ärtzliche Untersuchung statt um Risiken auszuschließen
- Vorbereitung des Spenders für die Knochenmarkspende
- Wenn die ärtzliche Untersuchung positiv verläuft und ihr als Spender geeignet seid, werdet ihr erneut gefragt, ob ihr spenden wollt.
Wenn nicht, könnt ihr immer noch abspringen.
Wenn ihr weitermachen wollt, wird der Patient informiert und ihr werdet auf die Spende vorbereitet.
- Wenn die ärtzliche Untersuchung positiv verläuft und ihr als Spender geeignet seid, werdet ihr erneut gefragt, ob ihr spenden wollt.
- Vorbereitung des Patienten für die Spende
- Beim Patienten müssen die kranken Stammzellen abgetötet werden. Wenn ihr jetzt abspringt, stirbt der Patient binnen weniger Tage.
Ich möchte euch damit keine Angst machen, sondern nur den Ernst der LAge unterstreichen. Hier geht es darum Leben zu retten!
- Beim Patienten müssen die kranken Stammzellen abgetötet werden. Wenn ihr jetzt abspringt, stirbt der Patient binnen weniger Tage.
- Entnahme der Blutstammzellen
- Bei euch werden die Stammzellen entnommen, entweder unter Vollnarkose oder ambulant mittels Blutfilterung.
- Transplantation der Stammzellen
- Die Stammzellen werden ganz schnell zum Patienten gebracht und transplantiert
- Nachsorge für Spender und Patient
- Ihr werdet umsorgt und bekommt nach einigen Wochen Bescheid, wie es dem Patienten geht.
Das klingt alles sehr ernst und das ist es auch. Ihr bekommt die Möglichkeit jemandem das Leben zu retten ohne euer eigenes auf’s Spiel zu setzen.
Eine Knochenmarkspende ist aufwändiger als eine Blutspende und auch riskanter. Deshalb gibt es auch die vielen Untersuchungen und Vor-/Nachsorgen.
Damit wird sichergestellt, dass sowohl Spender als auch Patient alles heil überstehen.
Ich hoffe mit diesen von mir zusammengetragenen Informationen konnte ich euch die Angst nehmen.
Weitere Informationen und ein paar Bilder der Aktion in Hamburg findet ihr auf www.support-real-life.de!
CommunityCamp 2008 in Berlin
Samstag, 1. November 2008
Mein Bericht vom CommunityCamp Berlin 2008 gibt es auf Support-Real-Life zu lesen. Auf diesem Blog gibt es dann nur eine handvoll kleinerer themenspezifischer Auswüchse zu lesen
Weltretter.org beim SocialCamp
Mittwoch, 23. Juli 2008

Die Gründerin von Weltretter.org, Anne, war dieses Jahr beim ersten SocialCamp in Berlin dabei! BarCamps kennt man ja schon zu genüge; diese Freak/Geek/Nerd-Treffs von lauter hippen web 2.0ern, die sich über neueste Technologien austauschen und sich gegenseitig feiern. Nun gibt es sowas auch für den sozialen Bereich. Mit der Intention, dass sich auf den SocialCamps die Technik-Nerds mit den sozialen Gründern vernetzen und Projekte somit schneller mehr Leute erreichen können und schneller wachsen (weitere SocialCamps sollen folgen). Anne hat da Glück, sie ist BarCamperin der ersten Stunde und Gründerin einer sozialen Plattform, die sie selbst konzipiert und entwickelt hat.
Wer sich nun näher dafür interessiert, findet hier den, auf dem SocialCamp, entstandenen Film:
[Download]
Vielleicht bin ich beim nächsten SocialCamp auch mal dabei, BarCamps sind fein, wenn man damit auch noch was Gutes tun kann, umso besser.
P.S. Organisiert wurde das SocialCamp zum großen Teil von Helpedia.
















